Mailand

(italienisch Milano) ist mit 1,3 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Italiens und Hauptstadt der Region Lombardei.

Mailand unterstand in seiner Geschichte dem Einfluss deutscher, französischer und österreichischer Kaiser und wuchs nach der Einigung Italiens zur größten Industriestadt des Landes.

Sie ist heute die führende Kultur-, Medien- und Modemetropole Italiens, eine Universitätsstadt und ein internationaler Finanzplatz als Sitz der Italienischen Börse.

Sie beherbergt ein Weltkulturerbe, historisch bedeutsame Bauwerke und vielfältige Kunstschätze, die mehrere Millionen Touristen pro Jahr anziehen.

Die Messestadt ist dank ihrer verkehrsgünstigen Lage in der oberitalienischen Po-Ebene ein Knotenpunkt des Schienen- und Autobahnnetzes und zweitgrößtes Luftfahrtdrehkreuz Italiens mit drei internationalen Flughäfen. Hier ein paar Eindrücke der Innenstadt beim Stadtrundgang:

 

Der Mailänder Dom, Duomo di Santa Maria Nascente (im lombardischen Dom de Milan), ist eines der berühmtesten Bauwerke Italiens und Europas und die Kathedrale des Erzbistums Mailand. Er ist nach dem Petersdom im Vatikan und der Kathedrale von Sevilla flächenmäßig die drittgrößte Kirche der Welt.

Der fünfschiffige Dom ist 157 Meter lang und 109 Meter breit. Die hohen, farbenprächtigen Glasfenster des Chors gehören zu den größten der Welt und stellen eine Sehenswürdigkeit für sich dar.

Das durch den hellen Marmor und die knapp 4000 Statuen einmalige Bauwerk wurde 1572 durch Karl Borromäus auf den Namen Santa Maria Nascente geweiht und trägt somit das Patrozinium Mariä Geburt.

 

Im 15. Jahrhundert entstand unter der Herrschaft der Sforza das Castello Sforzesco als prächtiges Beispiel der Renaissance-Architektur. Das große Kastell wurde anstelle einer zerstörten Burg erbaut und war der Sitz der Mailänder Herzöge. Mit dem Ospedale Maggiore entstand ab 1456 eines der frühesten europäischen Krankenhäuser. Das Gebäude ist heute der Hauptsitz der Universität von Mailand.

Das Abendmahl des italienischen Malers Leonardo da Vinci ist eines der berühmtesten Wandgemälde der Welt. Das in der Seccotechnik ausgeführte Werk wurde in den Jahren 1494 bis 1498 im Auftrag des Mailänder Herzogs Ludovico Sforza geschaffen. Es schmückt die Nordwand des Refektoriums (Speisesaal) des Dominikanerklosters Santa Maria delle Grazie in Mailand und gilt als Höhepunkt in Leonardos malerischem Schaffen. Die Besichtigung muss gut geplant werden.

 

Das Giuseppe-Meazza-Stadion, auch unter dem ehemaligen Namen Stadio San Siro, kurz: San Siro, bekannt, ist das noch vor dem Olympiastadion in Rom größte Stadion Italiens (max 80.000 Besucher) und die Heimstätte der beiden Mailänder Fußballklubs AC Mailand und Inter Mailand. Gerne finden hier auch Konzerte statt, wie z.B. am 28.06.2014 mit der britischen Pop-Band One Direction.


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