In der Landschaft zwischen den Flüssen Lech, Ammer und Loisach, dem südlichen Ammersee und dem Süd-Ende des Starnberger Sees bis zu den Ammergauer Bergen liegen Kirchen und Klöster so eng beieinander wie sonst nirgendwo im Lande. Dies erklärt mit wohlwollendem Respekt den Begriff Pfaffenwinkel.

Keine anderen Baustile prägen Bayern so wie das Barock und dessen heitere Spielart, das Rokoko. Zahlreiche Klöster und Wallfahrtskirchen wurden in dieser Periode neu errichtet. Darunter befindet sich auch die „Wies“, eine Wallfahrtskirche, die ab 1745 in der Nähe von Steingaden erbaut wurde.

In ihr finden Gläubige und Touristen aus aller Welt die Figur eines „Gegeißelten Heilands“, die auf wundersame Weise 1738 Tränen vergoss und Ursprung der regen Pilgerströme war, die bis heute andauern. Ca. 1 Million Besucher aus aller Welt kommen unterm Jahr, darunter auch viele Wallfahrer.

Die Schönheit der Wieskirche verhalf ihrem Erfinder Dominikus Zimmermann (1685-1766) zu großer Berühmtheit und dem Sakralbau selbst zum Titel UNESCO-Weltkulturerbe (seit 1983).

 

Die Wieskirche lädt ein zum Schauen, zum Staunen, zum Beten, zum Besuch der Gottesdienste, zum Zuhören bei einem der Konzerte im Sommer und nicht zuletzt lädt sie ein zur stillen Einkehr, um im Gegeißelten Heiland Gott zu begegnen.

Weitere wichtige Informationen zu den Öffnungs- und Besichtigungszeiten finden Sie unter www.wieskirche.de


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