Valley of Fire

oder der Valley of Fire State Park ist der älteste und größte State Park Nevadas und wurde 1935 eröffnet. Der 141 km² große State Park liegt 80 Kilometer nordöstlich von Las Vegas auf einer Höhe von 610 bis 790 m.

Er grenzt im Westen an das Lake Mead National Recreation Area an der Mündung des Virgin River in den Lake Mead.

Quelle: Wikipedia

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Valley of Fire State Park, Nevada, USA 36.429400, -114.515000

Das Valley of Fire leitet seinen Namen von den roten Sandsteinformationen ab, die sich vor 150 Millionen Jahren aus großen Wanderdünen formten. Komplexes Heben und Senken der gesamten Region, gefolgt von extensiver Erosion haben die gegenwärtige Landschaft geschaffen.

Weitere bedeutende Felsformationen bestehen aus Kalkstein, Schiefergestein und Konglomeratgestein.

Der Park ist von Las Vegas aus per Auto gut zu erreichen. Nach dem Passieren des Parkeingangs sollte man im Besucherzentrum anhalten, um Informationen zum Park zu erhalten und ggf. die Wasservorräte aufzustocken. Insgesamt sollten schon 4-6 Stunden einrechnen, wenn man alles erwandern und fotografieren möchte.

Gut markierte Parkplätze und Wege laden zu Wanderungen und vielen Bildern an den eindrucksvollen Gesteinsformationen ein. Der erste Halt ist Rainbow Vista. Hier ist eine längere Wanderung möglich.

Ein Reptil hat sich an diesem Punkt gesonnt…
Durch die Ebene vom Mouse Tank geht es weiter zum Fire Wave Trail. Dieser Trail ist das Highlight und führt in ca. einer Stunde am Gibraltar Rock vorbei zur Fire Wave. Spannend sind die runden Basaltsteine, die in Linien auf dem roten Sandstein liegen.
Den Anweisung auf den Wegen zu bleiben, sollte man unbedingt Folge leisten.

Der letzte Aussichtspunkt auf dieser Stichstraße ist der White Dome. Der Rundweg ist mitunter steil und eng, aber auf jeden Fall sehenswert.

Prähistorische Nutzer des Tales waren die Basketmaker-Indianer und später die Anasazi-Indianer aus dem nahe gelegenen fruchtbaren Moapa Valley. Die Dauer der Besiedlung wird von 300 v. Chr. bis 1150 angegeben.

Gründe für die Besuche im Tal waren vermutlich Jagd, Nahrungssuche und religiöse Zeremonien. Felszeichnungen der Anasazi können noch heute im Valley of Fire im Visitor Center besichtigt werden. An einem besonderen Felsen, dem Atlatl Rock kann man die Petroglyphen über eine Treppe erreichen..

Als letztes, kurz vor Sonnenuntergang, sollte man den Scenic Loop Drive befahren. Dort liegt auch ein Camping Platz. Es muss ein unbeschreibliches Erlebnis sein, im Schatten der roten Felsen zu übernachten. Die Gesteinsformationen besitzen Namen wie Elephant Rock oder Natural Arch.


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