Skifahren in den Portes du Soleil ist wie eine atemberaubende Panoramareise zwischen den Dents du Midi, dem Mont Blanc und dem Genfer See, auf einem Gebiet, das mit seiner beständigen, außergewöhnlichen Natur eine unglaubliche Urlaubserfahrung bietet. Wir waren für eine Woche im März 2015 in Champéry. Der Schnee war sehr gut, zeitweise frischte der Wind unangenehm auf, insgesamt aber ein runder Aufenthalt nicht zuletzt wegen des heimeligen Chalets „Courage“.

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Pistenplan Portes du Soleil

2 Länder, knapp 200 Bergbahnen, 650 km Skipisten und 1 Skipass ! Die in den Bergen gelegenen Orte von Champéry, Morgins, Val-d’Illiez-Les Crosets-Champoussin und Torgon sind mit dem internationalen Feriengebiet der Portes du Soleil verbunden. Das größte international verbundene Skigebiete der Welt bietet 14 Ferienorte, 650 Km Pisten aller Schwierigkeitsgrade, knapp 200 Bergbahnen, Snowparks, Halfpipes, Boarder X und Snowcross, Hunderte Km Freeride, und 1 Skipass in 2 Ländern. Ach, ja die Piste „Chavanette“ darf man natürlich nicht vergessen. Sie wird oft auch die „Schweizer Mauer“ genannt und ist eine der beeindruckendsten schwarzen Pisten der Welt.

Es ist kaum möglich, das Skigebiet der Portes du Soleil in ein paar Worten vorzustellen, da jeder Skiort seine eigene Identität besitzt und einmalige Aktivitäten anbietet. Ob als Neuling oder als bereits erprobter Skifahrer, entdeckt jeder zauberhafte Landschaften. Unzählige traditionelle Berghütten heißen Sie auf den Pisten willkommen. Wer gewachsene Ortskerne schätzt wird eher auf der Schweizer Seite fündig, moderne zweckmäßige Unterkünfte direkt im Skigebiet gibt es in Frankreich. Auf Grund des hohen CHF-Kurses sind die Schweizer Orte eher unterbucht.

 

Morzine ist der Hauptort der französischen Hälfte der Portes du Soleil. Es liegt auf 1000m und ist der Ausgangspunkt der Serpentinenstrasse, die nach Avoriaz 1800 führt. Auf der gegenüberliegende Bergseite gelangt man nach Les Gets und diese drei Orte haben einen gemeinsamen Skipass für eigentlich schon ein riesiges Skigebiet. Darüber hinaus geht es dann weiter in die Portes du Soleil. Nach Süden, Richtung Genfer See sind Montriond und St. Jean d‘ Aulps zwei kleinere Stationen dieses Megaskigebietes. Über Avoriaz geht es weiter nach Les Crosets und Châtel.

Ausser dem tiefer gelegenen Champéry in der Schweizer Hälfte des Skigebietes, ist Morzine der einzige etwas „städtische“ Ort. Mit dem Auto bei „jedem“ Wetter gut erreichbar. Einkaufsläden, Bars, Restaurants, Hotels, Nachtleben sind alle reichlich vorhanden.

Am Fuß der Dents du Midi und der Dents Blanches liegt auf 1050 m. das Walliser Dorf Champéry. Das Jahr 1857 wird als beginn des Tourismus in Champéry bezeichnet. In diesem Jahr wurde das erste Hotel „L’Hôtel de la Dent du Midi“ eröffnet. Somit ist Champéry eine der ältesten, touristischen Destinationen der Schweiz.

Im Winter bringt Sie die Seilbahn Champéry-Planachaux, oder der moderne 6er-Sessellift Grand-Paradis in weniger als 5 min direkt ins Gebiet der „Portes du Soleil“, lässt mit 600 km winterlichen Fahrspaß die Herzen aller Ski- und Snowboardfahrer höher schlagen.

 


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