Diese Haltung sollte sich bei jedem festigen, der eine Gedenkstätte des Konzentrationslagers Dachau oder eines anderen Standortes besichtigt hat. Dieser Ort ist real, auf diesem Gelände wurden Menschen gequält, gefoltert und ermordet. Mit diesem Wissen ist eine Leugnung oder Verharmlosung der Verbrechen der Nationalsozialisten nicht mehr möglich. Die Bilder habe ich u.a. anlässlich des 69. Jubiläums der Befreiung gemacht.

Rundgang

 

Gedenken

An die Toten des Konzentrationslagers Dachau erinnert heute die KZ-Gedenkstätte Dachau mit Museum, Archiv und Bibliothek. Neben einer Dauerausstellung kann das damalige Gefängnis (der „Bunker“) im ehemaligen Wirtschaftsgebäude, eine wieder errichtete Häftlingsbarracke und das Krematorium besichtigt werden. Auf dem Gelände befinden sich außerdem die katholische Todesangst-Christi-Kapelle, die evangelische Versöhnungskirche und die jüdische Gedenkstätte.

Von den über 206.000 registrierten Häftlingen aus mehr als dreißig Nationen, die in den zwölf Jahren von 1933 bis 1945 durch das KZ Dachau gingen, starben mehr als 40.000. Am 29. April 1945 wurde das Lager schließlich von der US-Armee befreit.
Nach Kriegsende diente das frühere Lagergelände zunächst als Gefängnis der Alliierten und als Auffanglager für Heimatlose. 1965 wurde auf Bestreben ehemaliger Häftlinge, die zehn Jahre zuvor das Comité International de Dachau gegründet hatten, die Gedenkstätte errichtet.

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1933, im selben Jahr, als Hitler sich zum Reichskanzler ernannte, wurde das Lager in Dachau als erstes Konzentrationslager in Deutschland von Heinrich Himmler in Auftrag gegeben. Der Kommandant Theodor Eicke war maßgeblich für die Lagerorganisation verantwortlich, die zum Vorbild für alle späteren Konzentrationslager werden sollte. Er nannte das Dachauer Lager die „Schule der Gewalt“ für Mitglieder der SS. Zu Beginn wurden noch hauptsächlich politische Gefangene im KZ-Dachau inhaftiert.
Mit Einführung der Nürnberger Gesetze zur Rassendiskriminierung kamen schnell neue Häftlingsgruppen wie Zeugen Jehovas, Emigranten oder Homosexuelle, später auch Sinti, Roma und Kriegsgefangene hinzu.


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