Nîmes ist eine Stadt im Süden Frankreichs und Hauptstadt des Départements Gard. Ihre Einwohnerzahl beträgt ca. 150.000.

Römisch, klassisch und zugleich zeitgenössisch: So zeigt sich Nîmes, eine der großen Städte unweit der Pont du Gard an den Toren der Provence gelegen. Für Kulturbegeisterte und Naturfreunde ist sie gleichermaßen ein lohnendes Urlaubsziel.

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Nîmes wurde im 6 Jahrhundert v. Chr. begründet und 120 v. Chr. durch die Römer eingenommen. Die römischen Herrscher hinterließen der Stadt ein reiches Erbe, welches bis in die heutige Zeit erhalten ist und ihr den Titel „Die Antike in der Gegenwart“ eingebracht hat. So sind die Arena und das Maison Carré nur zwei von zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die dem Besucher einen Eindruck von dieser längst vergangenen Zeit vermitteln.

Gegen Ende des Mittelalters entwickelte sich Nîmes zu einer wohlhabenden Textilstadt. Der Name des Stoffes „Denim“ ist sogar eine Verballhornung von „de Nîmes“!  Die Altstadt mit ihren elegante Patrizierhäusern und der weißen Kathedrale zeugt noch immer von dieser Zeit. Weiterhin gibt es prachtvolle Flaniermeilen mit weißen Pflastersteinen sowie einladende Plätze mit Palmen oder Platanen wie die schöne Place du Marché und die Place du Chapitre.

Maison Carrée: Der römischer Tempel aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. ist weltweit der letzte noch vollständig erhaltene Tempel der Antike. Er wurde unter Kaiser Augustus erbaut und befand sich in der Mitte des Forums, dem ökonomischen und gesellschaftlichen Mittelpunkt der Stadt. Heute beherbergt er ein Museum.

Die Kirche Saint-Paul de Nîmes ist eine neoromanische Kirche, die von 1835 bis 1849 von Charles Questel erbaut wurde. Es hat Fresken von Hippolyte Flandrin. 1909 als historisches Denkmal klassifiziert, hat es einen mächtigen Turm, der bis zum Querschiff 62 Meter hoch ist.

Die Orgel wurde 1848 von Aristide Cavaillé-Coll gebaut. 

Jardins de la Fontaine: Die Gärten der Fontäne, die „Wiege“ der römischen Stadt, wurden im 18. Jhd. unter Ludwig XV um die Quelle herum geplant und erbaut. Statuen und Vasen aus Marmor oder weiße Steine aus Lens schmücken diesen in französischer Gartenbaustilweise errichteten Garten. Im unteren Teil der Gärten befinden sich die römischen Ruinen Temple de Diane und der Tour Magne. Dank ihrer Lage auf einem Hügel bietet sich ein toller Blick auf die Stadt.

Bevor Sie die Hauptstadt des Gard verlassen, vergessen Sie nicht einen Spaziergang durch die kleinen malerischen Gassen der Altstadt zu unternehmen und einen Kaffee auf einem der hübschen Plätze zu trinken wie dem Platz des Marktes, dem Platz der Kräuter oder auch dem Platz der Uhr.

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Quelle: Nîmes, France-Voyage


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